Just a Spoon full of Sugar



Nach einem relativ anstrengenden Arbeitstage lasse ich den Abend mit den Kindern aus der Cherrytreelane 17 ausklingen.
In meiner Nase der Geruch von noch backendem Hefezopf und Rauch vom nahe liegenden Osterfeuer. Irgendwie toll.
Supercalifragilisticexpialidocious

Genau so.

Gestern Abend gegen zehn kam eine SMS von der liebsten M. mit der Frage, ob ich noch wach sei. Für mich eigentlich immer das Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist und sie entweder telfonieren oder vorbei kommen will. Zehn Minuten später klingelte auch schon das Telefon und weitere 20 Minuten später stand sie vor meiner Tür. Beziehungsdrama. Und somit wurde noch bis halb zwei geredet, gelacht, geweint, sich gefreut und sich geärgert. Das Aufstehen fiel mit dem entsrepchend relativ schwer.

Ins Kino ging es am Donnerstag dann tatsächlich noch. The Bling Side. Ein sehenswerter Film, auch wenn man einige Dinge hätte anders/etwas mehr thematisieren können. Aber es ist schön, Sandra Bullock auch mal in einer ernsten Rolle zu sehen und sie hatte ihren Job meiner Meinung nach gut gemacht. Ein wenig erschrocken war ich aufgrund der nicht vorhanden Größe deutscher Kinosäle. Mickrig. Das Popcorn schmeckt dafür umso besser.
Süß schlägt salzig.

Jetzt werd ich die letzten zehn Euro auf meinem iTunes Konto für den Originalsoundtrack des Marry Poppins Musicals ausgeben. Man muss es einfach gesehen haben. Unglaublich toll.

Und nachdem ich den Satz heute mit Sicherheit 200 Mal gesagt habe, werd ich ihn hier nun auch noch mal zum Besten geben:

Schöne Osterfeiertage wünsche ich.
3.4.10 21:14


Und sonst so?


Fünf Uhr früh. „Guten Morgen“ scheinen sie sagen zu wollen. Die Vögel vor meinem Fenster. Und ich ärgere mich noch nicht einmal, dass ich vergessen habe, das Fenster zu schließen und nun so geweckt wurde. Ein Zeichen, dass der Frühling bevor steht.
Lebst du noch oder verschläfst du die gesamten Semesterferien?
Nein. Ich halte es nur nicht für notwendig, im ICQ dauer-online zu sein oder auf diversen Internetportalen alle fünf Minuten etwas zum Besten zu geben und sinnlose Einträge zu schreiben. So sieht es aus. Quality-Time instead.

Lesen
Menschen treffen
Arbeiten


Der Computer wird zu Semesterbeginn wieder viel zu oft an sein und so gönne ich ihm nun eine Verschnaufpause. Emails können auch auf dem iPod gelesen und beantwortet werden. Also.
Heute wurde das neue Semester vorbereitet. Stundenplan korrekt aufschreiben, Semesterticket mit Foto versehen, Übersichten ausdrucken, Ordner anlegen. Das muss sein. Der Perfektionismus lässt grüßen.
Und sonst so?
Gut würde ich sagen. In Ordnung. Nichts Besonderes. Normales Leben eben. Ein bisschen nachdenken, ein bisschen vermissen, ein bisschen in die Zukunft schauen. Vieles und doch rein gar nichts. Und im Hintergrund immer die Musik.

Jetzt werde ich mich wieder in die Inkworld zurückziehen und heute Abend geht es evtl. mit dem Schwesterherz ins Kino. Mal schauen.
1.4.10 16:25


See I would, if I could. I'd do anything spontaneously


Gebührend gefeiert am irischen Nationalfeiertag.
Bier und Koboldhüte.
Und sonst so?
Viel Arbeit und daraus resultierende Schmerzen. Neun Stunden stehen oder wahlweise auch neun Stunden laufen tun mir nicht gut. Deswegen freue ich mich auch drauf, nur noch morgen hin zu müssen. Erstmal. Aber es macht mir Spaß, ich mag die Arbeit. Trotz Stress. Trotz genervter Kunden. Trotz kleinen Panikattacken, wenn etwas nicht so will wie ich. Aber ja. Generell macht es Spaß und ich freue mich, wieder dort arbeiten zu dürfen.
Und weil ich morgen wieder um neun Uhr auf der Matte stehen muss geht es jetzt für mich ins Bett.
23.3.10 22:26


Spontanität hoch 10



"Was machst du?"
"Eigentlich nur mein Portfolio abgeben."
"Kommst du gleich mit? Wir wollen noch was trinken gehen."
"Ok."

Da war es 17:15 Uhr. Mit dem Rest haben wir uns um 20:30 Uhr getroffen. Drei Stunden Bib mit failblog und einem fünfminütigen Spaziergang zu seiner baldigen Wohnung. Aus dem Bett fallen und quasi in der Uni sein, das wünsch ich mir auch. Der Rest des Abends war herrlich. Burger, Cocktails, ein Epic Fall. Und so. Spontan eben mit tollen Menschen.

Gestern Abend spontan mein Abendessen mit der liebsten M. geteilt. Anschließend Eis bei Mäcces, verfahren und nette Gespräche.

Siehst du sie?
Sie tänzelt durch die Straßen.
Und das, obwohl es regnet.
Gute Laune und tolle Musik scheinen wohl der Grund zu sein.



Ebenfalls gestern erfahren, dass ich in meinen alten Job zurück kann. Freitag fange ich wieder an. Das Tollste und Beste überhaupt und sowieso. Beruhigung.

Jetzt geht es in die Stadt und St. Patrick's Day feiern. Es wird noch ein langer Tag.
17.3.10 13:52


Would you mind taking my hand?



Und du erzähltest mir Dinge
wenn denen ich mir wünschte
dass du sie mir nie hättest erzählen müssen


Er hat Depressionen. Schon länger. Und Sie durfte mit niemandem darüber reden. Ihre Sorgen diesbezüglich jemandem anvertrauen. Bis gestern.
Nun will Er in eine Klinik. Und Sie unterstützt ihn dabei weil sie weiß, wie gut es für ihn wäre, auch wenn ihr die räumliche Trennung sehr weh tun wird.
Aber Ich werde versuchen, für beide da zu sein.

Positives heute
- in Anglistik in alle Veranstaltung reingekommen
- den ganzen Tag im Schlafanzug verbracht

Negatives heute
- Bauchschmerzen
- nicht zufriedenstellendes Prüfungsergebnis in Linguistics
- sehr melancholisch
- vermissend
11.3.10 01:38


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