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Sommersonnenschein Chronischer Zeitmangel. Ein voller Terminkalender. Und ich genieße trotzdem alles davon. Dienstag Abend bin ich das erste Mal wieder beim Spielmannszug gewesen. Es tat gut udn ich freu mich auf die neue Saison. In der Hoffnung, dass sie rosig wird. Mein erstes English-Assignment ist due am nächsten Freitag. Poetryanalysis. Eins von Shakespeares Sonnets. Mal schauen, was wir daraus machen. Morgen darf ich arbeiten und aufgrund dessen wird die Feierei heute Abend auf der mega WG-Party im Sumpf nicht sehr groß ausfallen. Ohne Alkohol da ich fahren werde und um spätestens 2 ist Schluss. Aber auch das ist vollkommen in Ordnung für mich. Spaß werde ich trotzdem haben. Und los gehts. |
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I Scream, You Scream, We All Scream For Ice Cream Zwei awesome days liegen hinter mir. Am Dienstag wurden zum Start des neuen Semesters wieder Tüten mit allem möglichen Inhalt verteilt. Unter anderem gab es diesmal Klatsch-Magazine, eine Flasche Bier, Cornyriegel, alle möglichen Pröbchen und Knorrfix für Salatdressing. Eine herrliche Sache. Das Bier wurde in netter Gesellschaft in meinen vier Freistunden genossen. Die Sonne hat so herrlich geschienen, dass ich mir dann gleich noch ein Eis gegönnt hab und mit viel Spaß und den tollen Magazinen wurde die letzte Vorlesung des abends dann auch noch gut überstanden. Gestern fand ich alles einfach nur anstrengend. Viele schwere Texte und Müdigkeit. Abends ging es erst einkaufen und dann zur lieben A. in die WG, um Spaghetti mit Tomaten-Zucchini Spoße zu kochen. Dazu eine Megaschüssel Salat (mit geschenkt bekommenem Dressing). Es war alles sehr sehr lecker. Anschließend wurde dann Jenga und Tabu XXL gespielt. Auf dem Weg von ihr bis zur Bushaltestelle war mir dann ein wenig mulmig zu Mute. Eine Woche vorher stand nachts an genau der Ecke ein Mann mit runter gelassener Hose und Maske, der versucht, Frauen vom Rad zu holen. Gesehen habe ich ihn gestern aber zum Glück nicht. Der Busfahrer war so nett un dhat auf mich gewartet, nachdem ich wild winkend von hinten angerannt kam. Er war aber auch wirklich zwei Minuten zu früh an der Haltestellte. Frechheit. Am (verlassenen) Bahnhof hab ich dann noch gut ne halbe Stunde auf meinen Anschlussbus gewartet. Irgendwann gesellte sich dann ein sehr betrunkener, hinterher nach Bruno Banani riechend Typ zu mir, der mir von seiner Lebensgeschichte erzählte. Auch die Ohrstöpsel in meinen Ohren hielten ihn nich davon ab, immer weiter zu erzählen. Irgendwann bin ich ihn dann aber auch los geworden. Nach erfolgloser Gedichtinterpretation werd ich jetzt duschen gehen und dann auf in die Uni, Kiddie's Literature und Discussion of Litereture. Ein sehr literature-lastiger Tag aber der ist um 18 Uhr ja auch schon wieder vorbei. |
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Politeness is the key to my heart Unglaublich. Seit ich ihn kenne bin ich von dem einen Busfahrer meiner Linie so sehr fasziniert. Ein alter Mann, der mit Sicherheit schon seit vielen vielen Jahren die Menschen von A nach B bringt. Und was ich daran so toll finde ist die Art, mit der er dies tut. Stets freundlich. Also immer. Wirklich immer. Ich habe ihn, wenn ich in den letzten vier Jahren mit ihm gefahren bin, nie böse oder wütend oder auch einfach nur schlecht gelaunt angetroffen. Nie nie nie. Er begrüßt einen immer herzlich, hält einem die Barriere auf und sagt Tschüss, schönen Tag noch! sobald irgend jemand aussteigt. Selbst wenn keine Antwort kommt tut er beim nächsten austeigenden Fahrgast das Gleiche. Herrlich dieser Mann. Ich hoffe einfach, dass ich noch so lang wie möglich Fahrgast bei ihm sein kann und er meine Tage mit diesen unheimlich tollen freundlichen Gesten versüßt. Danke. |
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Dancing on Wallstreet Herrlich toll und superfein. Das ist momentan eigentlich alles, oder zumindest das meiste. Tolle Kurse und tolle Leute. From Shootersway to Wallstreet. Ich glaube, bis auf Literature und Fachdidaktik wird das Semester ech toll. Also inhaltlich wirklich toll. Zwar viel anstrengender als das letzte, weil der Arbeitsaufwand einfach so viel mehr ist, aber toll. Wenn es interessant ist, macht mir das Lernen und Arbeiten viel weniger aus. Mindestens drei Mal muss ich in den Kindergarten, um dann anschließend eine Lernausgangsdiagnostik durchzuführen. Hinterher wird aufgrund dieser Diagnostik entschieden, ob die Kinder in ihrer Entwicklung weit genug sind, um in die Schule zu wechseln oder ob es weiterer Förderung bedarf. Interessant. Nach dem weniger interessanten aber von tollen Leuten gespicktem (Party)Tutorium ging es auf die Schnelle Coktails trinken, da mir noch 1,5 Stunden blieben, bis der Bus Richtung zu Hause fuhr. Alles sehr toll und nett. Aber ich glaube, damit wiederhole ich mich, oder? Da ich den Freitag zu meinem veranstaltungsfreien Tag gemacht hab und heute auch nicht arbeiten brauchte, wurde ausgeschlafen (solang ich eben schlafen konnte), aufgeräumt, Unikram gemacht und spazieren gegangen. Es war toll, mal wieder durch den Ort zu gehen. Kindheitserinnerungen. Früher bin ich die Wege so oft mit dem Rad gefahren. Vorbei an der Grundschule. An den Häusern alter Freunde, zu denen kein Kontakt mehr besteht. An Läden, die inzwischen schließen mussten. An Läden, die statt dessen aufmachten. An Läden, die den Besitzer und den Namen geändert haben. Und und und. Es war komisch, weil ich lang nicht mehr bewusst in der Gegend war und das, obwohl ich inzwischen schon seit 7 Monaten wieder in Deutschland bin. Es tat gut. Der eigentlich Grund für den Spaziergang (ein Schuhkauf) rückte in den Hintergrund. Auch darum, weil ich keine tollen gefunden habe. Naja, ein andern Mal. Ein wenig nervig waren lediglich meine schmerzenden Knie, die mir immer mehr und mehr Probleme bereiten. Danke auch. Jetzt wird noch ein bisschen Musik geordnet und dann geschalfen, da ich morgen wieder neun Stunden arbeiten darf. Yeah! Die Ironie schwingt mit. |
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Everything is full of value. Even small things people usually throw away. Madame Hefezopf sowie Mister Maulwurfshügel haben mir die Ostertage versüßt. Dazu eine Prise Verwandtschaft und die Tage waren sehr nett. Das neue Semester hat heute ebenfalls sehr nett begonnen. Bisher klingt alles sehr viel versprechend und es scheint, als würde dieses noch besser werden, als das vorherige schon war. Viele Kurse mit vielen netten Menschen und durchaus interessante Seminarinhalte. In Linguistics beschäftigen wir uns mit Phonology, Phonetics, Semantics, Pragmatics sowie Sociolinguistics. Vom ersten Eindruck besser als Morpholgy allein dadurch, dass der jetzige Professor der englischen Aussprache mächtig ist. Im letzten Semester war dies nicht der Fall und mir stellten sich teilweise die Nackenhaare auf, als die liebe Frau Professor meinte, ihr Englisch zum Besten geben zu müssen und dann doch lieber so oft wie möglich zur französischen Sprache abzuschweifen, weil ihr die ja auch so sehr liegt. Mein Tipp? Wechseln Sie das Fach! Naja. Ich bin sie los, zumindest vorerst. In der Interdisziplinären Sachbildung wird sich das eine Modul nur mit den Schlüsselproblemen im Sachunterricht beschäftigen, unter anderem werden hier ästhetische Zugangsweisen zu eben diesen Schlüsselproblemen behandelt. Im Laufe des Semesters ist es unsere Aufgabe, immer und überall unsere Augen offen zu halten und die Welt mit allen Sinnen zu erkunden. Unsere gesammelten Eindrücke sollen dann in einer Kladde festgehalten werden. Dies kann in schriftlicher Form aber auch durch Bilder, Fotos oder durch das Einkleben von Gegenständen geschehen. Ich freue mich drauf. Etwas, was ich sowieso schon tue. Meine Umwelt genau wahrnehmen. Kleine Dinge sehen. Der Natur lauschen. Manchmal auch unfreiwillig Gespräche anderer verfolgen. Riechen. Schmecken. Fühlen. Herrlich. Ich glaube, es wird ein tolles Seminar. Hach. Ich bereue die Wahl meiner Studienfächer auf gar keinen Fall. In meinen tollen vier freien Stunden habe ich mir erst einen Text zu Gemüte geführt und anschließend mit einem Teil der liebsten Anglisten eine Spitztour zu Ikea gemacht. Für mich gab es dank Geldmangel lediglich einen Hot Dog. Aber es war nett. Morgen werde ich von 8-20 Uhr in der Uni sein. Lediglich von 10-12 Uhr gibt es eine Pause. Aber ich freu mich. Durchaus. Neues Erfahren. Ich bin extrem wissbegierig. Und was noch viel toller ist, die liebsten Anglisten wieder treffen. Ich mag sie. Alle. Und ich glaube, wir sind eine tolle Gemeinschaft. Durchgeknallt. Aber toll. Und habe ich übrigens schonmal erwähnt, dass amerikanische Frösche nicht Quak, Quak sonder Ribbit, Ribbit machen? Gleichermaßen verhält es sich mit den Vögeln. Sie sprechen ebenfalls eine andere Sprache. So ist es nicht Piep, Piep sondern Tweet, Tweet. Aber warum nicht? Auch die Tiere können Englisch! |
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